Himmel und Erde – Musik zwischen Raum und Resonanz
Konzert „Die Orgel im Dialog..."
Montag, 22. Juni 2026, 19:30 Uhr
Christoph Gisin, Trompete, Alphorn, Schofar
Ilja Völlmy Kudryavtsev, Orgel
Werke von Gisin, Sommer, Dychko, Hovhaness, Rogg, Elgar, Frackenpohl
Konzertprogramm
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Christoph Gisin |
Kodesh Na – «Shifting Sanctum" |
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Hans-Jürg Sommer |
Suite Pastorale |
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Lesia Dychko |
Fresco aus den Karpaten: Scherzo |
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Christoph Gisin |
Improvisation |
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Alan Hovhaness |
The Prayer of Saint Gregory |
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Lionel Rogg |
Yorokobi: piece joyeuse |
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Edwald Elgar |
Salut d’amour, Op.12 |
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Lionel Rogg |
Pastorale |
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Arthur Frackenpohl |
Suite for Trumpet and Organ: |
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Hans-Jürg Sommer |
Moosruef, Fly with me |
Konzertinformationen
In der Peterskirche Basel erklingt ein Programm, das Gegensätze vereint: Die Königin der Instrumente trifft auf die majestätische Trompete, das Alphorn und den Schofar – Instrumente zwischen Kirche, Konzertsaal, Alpenlandschaft und uralter Ritualtradition.
Improvisationen, traditionelle Melodien und Werke der Musikliteratur formen gemeinsam ein Klangbild von grosser Bandbreite. Christoph Gisin (Trompete, Alphorn, Schofar) und Ilja Völlmy Kudryavtsev (Orgel) gestalten einen musikalischen Dialog, der Grenzen überschreitet – zwischen Kulturen, Zeiten und Ausdrucksformen – getragen von der einzigartigen Akustik des Kirchenraums.
Ein Konzert, das den Raum der Peterskirche zum Mitschwingen bringt und die Verbindung von Himmel und Erde hörbar werden lässt.
Über die Interpreten
Christoph Gisin
ist aufgewachsen und wohnhaft im Baselbiet, studierte 2004 bis 2008 an der Musikhochschule Basel Schulmusik/ Trompete. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium führten ihn diverse Studienreisen nach Asien (Java/Bali), wo er sich auch intensiv mit Gamelan- und Körpermusik befasste. Als Multiinstrumentalist spielt er diverse Blasinstrumente (Trompete, Flügelhorn, Alphorn, Schofar, Muschelhörner), Perkussionsinstrumente (Hang) und musiziert vielseitig, solistisch, in Orchestern und Bands (Sléndro - Experimentelle Weltmusik, Playin' Tachles - Klezmer-Jazz-Band, Trompete & Orgel, div. Blasorchester, experimentelle Alphornmusik, Bigbands und Le Moulin à Poivre - Chanson-Latin-Jazz).
Nach Konzertreisen in der Schweiz (u.a. Jazzfestival Montreux), Deutschland, Frankreich und Russland lässt er seine Erfahrungen auch in eigene Kompositionen und Improvisationen (Jazz-Funk-Experimental-Projekte) einfliessen. Christoph Gisin war an diversen Albumproduktionen, inkl. Eigenkompositionen, die vom Schweizer Jazz-Label Unit herausgegeben wurden, beteiligt.
Neben seinen freiberuflichen musikalischen Tätigkeiten arbeitet Christoph Gisin als motivierter Musikpädagoge an einer Sekundarschule und ist als Chorleiter in der Region Basel tätig.
Ilja Völlmy Kudrjavtsev
wurde 1982 im heutigen St. Petersburg (Russland) geboren. Mit sieben Jahren begann er Klavier zu spielen; zur Orgel fand er im Alter von 16 Jahren. Von 2001 bis 2006 studierte er am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg Orgel und Klavier.
Ab September 2006 setzte er seine Ausbildung an der Royal Academy of Music in London fort (Orgelklasse David Titterington). Dieses Nachdiplomstudium schloss er im Juni 2008 mit Auszeichnung ab. Im Anschluss daran war er ein Jahr lang als Organ Fellow (Assistent) an der Royal Academy tätig. Im Jahr 2019 absolvierte er an der Hochschule der Künste Bern den Specialized Master in Neuer Musik und Komposition in der Klasse von Daniel Glaus.
Sein Repertoire umfasst Werke aus unterschiedlichen Stilepochen, mit besonderem Schwerpunkt auf der Orgelmusik des 20. und 21. Jahrhunderts, insbesondere der zeitgenössischen Musik.
Im Februar 2008 spielte er im Rahmen des Messiaen-Festivals am Londoner Southbank Centre Olivier Messiaens „Livre d’Orgue“. Darüber hinaus trat er beim City of London Festival, dem London Handel Festival, dem Festival „Grand Orgue“ in Karelien sowie beim Spitalfields Festival auf.
Seine bisherigen Engagements führten ihn nach England, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Russland, in die Ukraine, die Slowakei, nach Estland, Finnland, Schweden, Kasachstan und in die Schweiz. Er trat u. a. als Solist mit dem Orchester Liestal und dem Orchester Gelterkinden auf und spielte im Rahmen des Internationalen Orgelsymposiums Zürich (2011), der Zürcher Orgelnacht, des Musikfestivals Bern sowie des Basler Orgelfestivals.
Er engagiert sich regelmässig in interdisziplinären Projekten, etwa mit dem „Chants russes Duo“ (Orgel und Cello), in Formationen mit Orgel, Schlagzeug und Saxophon, Orgel und Pantomime sowie in Koproduktionen mit dem Ensemble „Ultraschall“.
Von 2009 bis 2025 war Ilja Völlmy Kudrjavtsev Organist an der Stadtkirche Liestal. Dort ist er weiterhin als Präsident des von ihm gegründeten Vereins „Liestaler Orgelmusik“ aktiv. Zwischen 2018 und 2022 war er zudem in St. Petersburg für die Plattform für Neue Orgelmusik „Organum Novum“ tätig. Seit November 2025 ist Ilja Völlmy Kudrjavtsev Hauptorganist der Stadtkirche Aarau.
Eintritt frei, Kollekte


