Verein Orgelmusik St. Peter

Orgelmatinée I

Konzert im Anschluss an den Gottesdienst

Sonntag, 5. Januar 2025, 11:15 - 11.45 Uhr

Claudia Tesorino, Saxophon
Ekaterina Kofanova, Orgel

Werke von Händel, JS Bach, Fauré, Rueff, Vierne, Hakim

Konzertprogramm

Georg Friedrich Händel
(1685 - 1759)

Sonate g-Moll BWV 364a

Johann Sebastian Bach
(1685 - 1750)

„Der Tag, der ist so freudenreich“

Gabriel Fauré
(1845 - 1924)

Pavane

Jeanine Rueff
(1922 - 1999)

Chanson et Passepied

Louis Vierne
(1870 - 1937)

aus Pièces en style libre op. 31: Prélude

Naji Hakim
(*1955)

Our Lady's Ministrel (Dance)

Zum Programm

Die in Berlin lebende Saxophonistin Claudia Tesorino und die Titularorganistin der Basler Peterskirche Ekaterina Kofanova sind seit mehreren Jahren ein eingeschworenes Team. Beide widmen sich mit grosser Spielfreude und Musikalität dem Musizieren, ob es nun Originalwerke für diese spannende Besetzung oder Bearbeitungen klassischer Kompositionen sind.

Über die Musizierenden
Claudia Tesorino, Saxophon

Tesorinoist in Freiburg im Breisgau geboren, verbrachte aber neben ihren zahlreichen Studienaufenthalten im Ausland auch zehn Jahre im kanadischen Montréal. Seit 2011 lebt die Globetrotterin in Berlin. Sie absolvierte Studien im Hauptfach klassisches Saxophon an der Musikhochschule Würzburg, Akademie für Tonkunst in Darmstadt, am Conservatoire de Musique in Bordeaux und an der Bowling Green State University in Ohio, sowie Jazz Studien an der Bowling Green State University und Concordia University in Montréal, Kanada. Darüber hinaus war sie Stipendiatin des Conseil des arts et des lettres du Québec und des Berliner Senats.
Als freischaffende Saxophonistin wirkte sie in zahlreichen Ensembles und Orchestern wie der Jungen Süddeutschen Philharmonie, Süddeutsches Saxophon-Kammerorchester (CD veröffentlicht bei Orgon), NotaBu-Ensemble Düsseldorf, Bochumer Symphonikern, Bayer-Philharmonikern Leverkusen, Raschèr Saxophone Orchestra (CD veröffentlicht beim Label Bis), Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg, Bergischen Symphonikern, Musicians of the World Symphony Orchestra Montréal, Adirondack Wind Ensemble, Komische Oper Berlin, Neubrandenburger Sinfonikern, Rundfunksinfonie Orchester Berlin und in verschiedenen Big Bands.Von 1998 bis 2001 gab sie als Bariton-Saxophonistin des Tetraphonics Quartetts zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland, Montréal, Florenz und New York City.
Derzeit konzertiert Claudia Tesorino vor allem im Duo mit Klavier und Orgel. Ihr Repertoire reicht von barocken Arrangements über zeitgenössische Kompositionen bis hin zu Jazz und freier Improvisation. Als Solistin und Kammermusikerin spielte sie unter anderem Uraufführungen von Harald Genzmer, Larry T. Bell, Günter Becker, Bernard Rands, Derek Healey, Ruth Watson-Henderson, Mathieu Lussier. Mehrere ihrer Konzerte wurden von verschiedenen Radio und Fernseh-Sendern übertragen: North Country Public Radio, CJNT Montréal, Phoenix, Hessischer, Bayrischer, Westdeutscher und Saarländischer Rundfunk, Deutschlandradio Kultur sowie Deutschlandfunk.
Als Solistin ist sie auf der, im Altenberger Dom zusammen mit Orgel aufgenommenen, CD “Time’s Telling True“ zu hören. Weiterhin auf der CD “Passages“ (Atma) des Komponisten M. Lussier und der Improvisations-CD “Hotspot” (Shaa music) mit Duonità & Schlagzeug/Live Elektronik. Im Sommer 2015 erschien eine weitere Saxophon & Orgel CD beim Label Klanglogo in Düsseldorf.

Ekaterina Kofanova, Orgel

katjawurde 1973 in Minsk (Belarus) in einer musikalischen Familie geboren. Sie erhielt vielseitigen musikalischen Unterricht am Musiklyzeum in ihrer Heimatstadt, das sie 1991 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. 1991 – 1999 studierte Ekaterina Kofanova Musikwissenschaft (u.a. bei Prof. Dr. Inna Barsova) und Orgel bei Prof. Alexei Parschin am Tschaikowsky – Konservatorium in Moskau. Nach ihrer Promotion in Musikwissenschaft erhielt sie einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie.
Ekaterina Kofanova setzte ihr Orgelstudium bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg fort, wo sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung sowie ein kirchenmusikalisches Studium abgeschlossen hat. Anfang 2009 wurde sie als Kirchenmusikerin und Leiterin der Konzertreihe an der Friedenskirche in Bern gewählt. Seit März 2016 ist Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche Basel.
Als Organistin übt Ekaterina Kofanova eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Außerdem ist sie als Kammermusikerin und Chorleiterin aktiv.

Eintritt frei, Kollekte