Konzert zu Pfingsten
9. Juni 2014, 18:00 Uhr
Andreas Scholl, Countertenor
Babette Mondry, Orgel
Tore Eketorp, Gambe
Eindrücke vom Konzert
Konzertprogramm
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Samuel Scheidt |
Hymnus "Veni creator spiritus" |
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Giovanni Battista Brevi |
"O spiritus angelici" |
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Georg Friedrich Händel |
"Eternal Source of Light Devine" |
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Johann Sebastian Bach |
Toccata F-Dur, BWV 540 "Gott soll allein mein Herze haben" |
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Olivier Messiaen |
Les oiseaux et les sources |
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Arvo Pärt |
"Vater unser" |
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Dietrich Buxtehude |
Ciacona in c, BuxWV 159 Praeludium improvisatum, Viola da Gamba "Jubilate Domino", BuxWV 64 |
Hier Programmheft herunterladen.
Beschreibung
Musik von Giovano Baptista Brevi, Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen und Arvo Pärt wird von Andreas Scholl, einem der renommiertesten Countertenöre unserer Zeit, und Babette Mondry, Organistin an der Peterskirche, aufgeführt werden. Bei der Programmgestaltung spielte die Begegnung verschiedener Stile und der Begegnung der Countertenorstimme mit der Orgel eine inspirierende Rolle.Gerade ein einziges Mal wird der weltbekannte Countertenor Andreas Scholl dieses Jahr in Basel zu hören sein, und zwar am kommenden 9. Juni in der Peterskirche. Dort wird der „Caesar der hohen Töne" (wie der Sänger vom TV-Sender ARTE getauft wurde) zusammen mit der Organistin Babette Mondry ein Programm zum Pfingstfest präsentieren. Von Samuel Scheidt bis Olivier Messiaen und Arvo Pärt reicht die Vielfalt des Programms, wobei das „Jubilate Domino" von Dietrich Buxtehude, das zum Abschluss geboten wird, „mein Lieblingsstück des Abends ist", sagt Andreas Scholl. „An dieses Werk verbinden mich viele gute Erinnerungen an meine Zeit in Basel", an die Schola Cantorum, wo Scholl seine Ausbildung zum Countertenor genossen hat und wo er jetzt auch unterrichtet. Die solistische Gambe in dieser Kantate spielt Tore Eketorp. Das „Vater unser" sodann hat der Komponist Arvo Pärt sogar extra für Andreas Scholl als Klavierversion umgeschrieben.
Der Mittelteil des Programmes wird von der Orgel bestritten. Babette Mondry spielt die beliebte Toccata F-Dur (BWV 540) und begleitet danach Andreas Scholl in der Arie Nr.3 aus der Kantate „Gott soll allein mein Herze haben" (BWV 360), in der dem obligaten anspruchsvollen Orgelpart beinahe schon eine konzertante Rolle zukommt.
Inzwischen sind Männer mit hoher Singstimme ja keine Exoten mehr, durchschnittlich drei bis vier Sänger lassen sich an der Schola Cantorum in diesem Fach unterrichten. Andreas Scholl gehört zu den wenigen Sängern, die ihre Knabenstimme über den Stimmbruch hinaus bewahren und mit viel Training zur Perfektion entwickeln konnten. Aber auch seine Bariton-Lage lässt sich hören. Scholl setzt seine Männerstimme bisweilen auch gerne gezielt ein, etwa wenn er in Schuberts „Der Tod und das Mädchen" den Sensemann sprechen lässt. „Mein Bariton wird mit den Jahren immer besser", sagt der Sänger, „vielleicht werde ich ja meine Karriere mal als Bariton beenden", meint er im Scherz.
Bei alledem beschränkt sich Andreas Scholl nicht auf das für Countertenöre nahe liegende Repertoire der Renaissance- und Barockmusik. Spass machen ihm vielmehr auch Exkursionen in die Pop-Musik. Er komponiert seine Songs selber und macht begeistert mit beim „Idan Raichel Project" des israelischen Pop-Stars und Friedensapostels. Die beiden Künstler planen gegenwärtig eine gemeinsame Tournee.
Eintritt frei, Kollekte























