Verein Orgelmusik St. Peter

Konzerte 2014

2. März 2014, 11:15 Uhr

Konzertmatinee

 

9. Juni 2014, 18:00 Uhr

Konzert zu Pfingsten

 

23. Juni 2014, 19:30 Uhr

Orgelkonzert Iveta Apkalna

 

7. Juli 2014, 19:30 Uhr

Orgelkonzert Guy Bovet

 

4. August 2014, 19:30 Uhr

Orgelkonzert Viviane Loriaut

 

15. August 2014, 19:30 Uhr

Orgel und Tango

 


Im Rahmen des Orgelfestivals "Bach am Rhy":

7. September 2014, 18:00 Uhr

Orgelkonzert Babette Mondry


 

27. + 28. September 2014

Orgelreise Paris

 

1. November 2014, 18:00 Uhr

Orgelkonzert Andreas Jost

 

8. November 2014, 18:00 Uhr

Orgelkonzert für Kinder

 

9. November 2014, 15:00 Uhr

Orgelkonzert für Kinder

Konzert zu Pfingsten

9. Juni 2014, 18:00 Uhr

Andreas Scholl, Countertenor

Babette Mondry, Orgel

Tore Eketorp, Gambe

Eindrücke vom Konzert
Konzertprogramm

Samuel Scheidt
1587 - 1654

Hymnus "Veni creator spiritus"
1. Versus à 4 Voc.
2. Versus à 4 Voc. Choralis in Tenor
3. Versus à 4 Voc. Choralis in Basso

Giovanni Battista Brevi
c. 1650 - 1759

"O spiritus angelici"
Kantate für Alto und Basso continuo

Georg Friedrich Händel
1685 - 1759

"Eternal Source of Light Devine"
aus: Ode for the Birthday of Queen Anne, HWV 74

Johann Sebastian Bach
1685 - 1750

Toccata F-Dur, BWV 540

"Gott soll allein mein Herze haben"
Arie Nr. 3 aus der Kantate "Gott soll allein mein Herze haben", BWV 169 für Alto. obligate Orgel und Basso continuo

Olivier Messiaen
1908 - 1992

Les oiseaux et les sources
aus der "Messe de la Pentecôte pour Orgue"
"Source d'eau, bénissez le Seigneur, oiseaux du ciel, bénissez le Segnieur"

Arvo Pärt
*1935

"Vater unser"
für Countertenor und Orgel

Dietrich Buxtehude
1637 - 1707

Ciacona in c, BuxWV 159

Praeludium improvisatum, Viola da Gamba

"Jubilate Domino", BuxWV 64
Kantate für Alto, Viola da Gamba und Basso continuo

Hier Programmheft herunterladen.

Beschreibung

Musik von Giovano Baptista Brevi, Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen und Arvo Pärt wird von Andreas Scholl, einem der renommiertesten Countertenöre unserer Zeit, und Babette Mondry, Organistin an der Peterskirche, aufgeführt werden. Bei der Programmgestaltung spielte die Begegnung verschiedener Stile und der Begegnung der Countertenorstimme mit der Orgel eine Andreas Schollinspirierende Rolle.Gerade ein einziges Mal wird der weltbekannte Countertenor Andreas Scholl dieses Jahr in Basel zu hören sein, und zwar am kommenden 9. Juni in der Peterskirche. Dort wird der „Caesar der hohen Töne" (wie der Sänger vom TV-Sender ARTE getauft wurde) zusammen mit der Organistin Babette Mondry ein Programm zum Pfingstfest präsentieren. Von Samuel Scheidt bis Olivier Messiaen und Arvo Pärt reicht die Vielfalt des Programms, wobei das „Jubilate Domino" von Dietrich Buxtehude, das zum Abschluss geboten wird, „mein Lieblingsstück des Abends ist", sagt Andreas Scholl. „An dieses Werk verbinden mich viele gute Erinnerungen an meine Zeit in Basel", an die Schola Cantorum, wo Scholl seine Ausbildung zum Countertenor genossen hat und wo er jetzt auch unterrichtet. Die solistische Gambe in dieser Kantate spielt Tore Eketorp. Das „Vater unser" sodann hat der Komponist Arvo Pärt sogar extra für Andreas Scholl als Klavierversion umgeschrieben.

Der Mittelteil des Programmes wird von der Orgel bestritten. Babette Mondry spielt die beliebte Toccata F-Dur (BWV 540) und begleitet danach Andreas Scholl in der Arie Nr.3 aus der Kantate „Gott soll allein mein Herze haben" (BWV 360), in der dem obligaten anspruchsvollen Orgelpart beinahe schon eine konzertante Rolle zukommt.

Inzwischen sind Männer mit hoher Singstimme ja keine Exoten mehr, durchschnittlich drei bis vier Sänger lassen sich an der Schola Cantorum in diesem Fach unterrichten. Andreas Scholl gehört zu den wenigen Sängern, die ihre Knabenstimme über den Stimmbruch hinaus bewahren und mit viel Training zur Perfektion entwickeln konnten. Aber auch seine Bariton-Lage lässt sich hören. Scholl setzt seine Männerstimme bisweilen auch gerne gezielt ein, etwa wenn er in Schuberts „Der Tod und das Mädchen" den Sensemann sprechen lässt. „Mein Bariton wird mit den Jahren immer besser", sagt der Sänger, „vielleicht werde ich ja meine Karriere mal als Bariton beenden", meint er im Scherz.

Bei alledem beschränkt sich Andreas Scholl nicht auf das für Countertenöre nahe liegende Repertoire der Renaissance- und Barockmusik. Spass machen ihm vielmehr auch Exkursionen in die Pop-Musik. Er komponiert seine Songs selber und macht begeistert mit beim „Idan Raichel Project" des israelischen Pop-Stars und Friedensapostels. Die beiden Künstler planen gegenwärtig eine gemeinsame Tournee.

Babette Mondry
Eintritt frei, Kollekte