Verein Orgelmusik St. Peter

Konzerte 2019


6. Januar 2019, 11:15 Uhr

Matinée I

 

3. Februar 2019, 11:15 Uhr

Matinée II

 

3. März 2019, 11:15 Uhr

Matinée III

 

1. April 2019, 19:30 Uhr

Die Orgel im Dialog

 

11. Mai 2019, ab 18:00 Uhr

2. Orgelnacht in der Peterskirche

 

10. Juni 2019, 19:30 Uhr

Mit 4 Händen und 4 Füssen

 

8. Juli 2019, 19:30 Uhr

Zwei Zink und Orgel

 

19. August 2018, 19:30 Uhr

Französische Orgelmusik

 

14. September 2019, 19:30 Uhr

Laudes organi - Chor und Orgel

 

21. Oktober 2019, 19:30 Uhr

Orgel und Stummfilm

 

 Die Konzerte werden unterstützt durch:

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Orgel im Dialog mit Chor

Konzert

Samstag, 14. September 2019, 19:30 Uhr

Cantus Basel unter der Leitung von Walter Riethmann, Chor
Ekaterina Kofanova, Orgel

Werke von Franck, Mendelssohn, Wolfrum, Britten, Wood, Elgar, Kodaly

Konzertprogramm

César Franck
1822 – 1890

Psalm 150

Felix Mendelssohn Bartholdy
1809 - 1847

Hör mein Bitten

Philipp Wolfrum
1854 - 1919

Der barmherzige Samariter

Benjamin Britten
1913 - 1976

Hymn to Saint Peter

Charles Wood
1866 - 1926

O thou the central Orb

Edward Elgar
1857 - 1934

O hearken Thou op. 64

Zoltán Kodály
1882 - 1967

Laudes Organi

Konzertinformationen

Ein Lob der Orgel! Laudes Organi, eine grossangelegte Fantasie über eine mittelalterliche Sequenz für gemischten Chor und Orgel von Zoltán Kodály ist das letzte vollendete Werk des ungarischen Komponisten. Kodály schuf es im Auftrag des „Atlanta Chapter for the 1961 National Convention of the American Guild of Organists“, der 1965 im Zusammenhang mit einer Tournee in den Vereinigten Staaten entstand. Allerdings hatte Kodály sich schon länger mit dem Gedanken getragen, einen mittelalterlichen lateinischen Text zu vertonen: einen Hymnus auf die Orgel, das Instrument, das seit dem 9. Jahrhundert zunehmend in Kirchen verwendet wurde. Die Orgel wird in diesem aus dem Kloster Engelberg (Schweiz) stammenden, vielleicht ursprünglich in St. Blasien geschriebenen Hymnus des 12. Jh. als das ideale Instrument für „moderne Künstler“ (modernorum artificum) gepriesen:

Hört dem Chor der Pfeifen zu,
dem musikalischen Instrument
moderner Künstler,
dem Inbegriff von Melodie,
das lieblich spielt
und lobend singt,
das kurz spricht,
freundlich und heilsam,
auf angenehme Weise bescheiden.

Wenn schon eine mittelalterliche Orgel, die technisch wie klanglich noch in den „Kinderschuhen“ steckte, solche Begeisterung auslösen konnte, umso mehr trifft es auf eine moderne Orgel mit ihren schier unerschöpflichen klanglichen Möglichkeiten. So zeigen Englische Komponisten des 20. Jahrhunderts, wie Howells oder Britten, in ihren Werken ganz deutlich, dass die Ausdrucksmitteln der Orgel auch in der modernen Welt nichts von ihrer Aktualität eingebüsst haben.

Über die Musizierenden
Cantus Basel

Cantus Basel

ist ein Konzertchor von rund 50 Mitwirkenden, der sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt auszeichnet. Er vereint Musik- und Gesangsbegeisterte verschiedenster Nationalität, Muttersprache, Ausbildung und beruflicher oder privater Tätigkeit. Die Werke reichen vom Frühbarock bis zur Gegenwart, von a capella bis zu Orchesterkonzerten, vom Vocalensemble bis zu Konzerten mit mehreren Chören. Darunter befinden sich auch grosse Werke der Chorliteratur. Einen Schwerpunkt setzen wir mit Musik bekannter Komponisten der Klassik und Romantik, etwa Verdi, Bach, Mozart, Händel, Fauré, Beethoven oder Schumann. Cantus Basel kann sich rühmen, in akustisch besonders reizvollen Räumen aufzutreten: so in der Martinskirche, im Stadtcasino Basel, aber auch in der Zürcher Tonhalle für Konzerte, wie auch im Basler Münster zum Bettagsgottesdienst.

Walter Riethmann

Walter Riethmann

studierte zunächst Gesang bei Stephan Kramp und Klavier bei Hadassa Schwimmer (mit Abschluss Konzertreifediplom) am Konservatorium Winterthur, danach Liedbegleitung bei Irwin Gage an der Musikhochschule Zürich. Anschliessend nahm er während mehrerer Jahre Dirigierunterricht bei Erich Schmid. Heute ist er mit seinen Chören Cantus Basel und Cantus Zürich in den Regionen Basel und Zürich regelmässig in Konzerten zu hören. Seine Ensembles werden meist vom „Consortium Musicum“ begleitet, einem Orchester aus Berufsmusikern, das er 1999 gegründet hat. Mit einem Teil seiner Chöre übt er auch eine rege kirchenmusikalische Tätigkeit aus.
Walter Riethmann führt nicht nur die bekannten Werke der Konzertliteratur auf, sondern gräbt mit Leidenschaft in Bibliotheken und Archiven nach verborgenen Schätzen der Chorliteratur, wobei er öfters das Aufführungsmaterial selber einrichtet. So hat er beispielsweise Lullys Oper „Armide“, Werke für Chor und Orchester von Maurice Ravel sowie unbekannte Kompositionen für Chor und Orchester von Joseph Rheinberger dem Schweizer Publikum vorgestellt. Auch Edward Elgars Oratorium „The Light of Life“ war unter seiner Leitung in Basel zum ersten Mal zu hören. Bei Gelegenheit erleben wir unseren Dirigenten als enthusiastischen Liedbegleiter am Flügel. Er gab Liederabende in der Schweiz sowie in Deutschland und der ehemaligen Sowjetunion.

Ekaterina Kofanova

Kofanovawurde 1973 in Minsk (Belarus) geboren und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihre vielseitige musikalischeAusbildung erhielt sie am Musiklyzeum ihrer Heimatstadt, welches sie 1991 mit Auszeichnung abschloss. 1991 bis 1999 studierte Ekaterina Kofanova Musikwissenschaft (u.a. bei Prof. Dr. Inna Barsova) und Orgel bei Prof. Alexei Parschin am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Nach ihrer Promotion erhielt Ekaterina Kofanova einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie. Ekaterina Kofanova setzte ihr Orgelstudium bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg fort. Dort schloss sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung ab und absolvierte ihr kirchenmusikalisches Studium (A-Diplom). Anfang 2009 wurde sie zur Kirchenmusikerin und Leiterin der Konzertreihe an der Friedenskirche in Bern gewählt. Seit März 2016 ist Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche Basel und künstlerische Leiterin des Orgelvereins St. Peter. Als Organistin übt Ekaterina Kofanova eine rege Konzerttätigkeit in Deutschland, in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Ausserdem ist sie als Kammermusikerin, Continuospielerin und Chorleiterin aktiv.

Eintritt frei, Kollekte