Verein Orgelmusik St. Peter

Konzerte 2018


16. April 2018, 19:30 Uhr

Norddeutsche Orgelkunst

 

21. Mai 2018, 19:30 Uhr

Orgel und Harmonium

 

18. Juni 2018, 19:30 Uhr

Orgel mit Kantate

 

1. Juli 2018, 17:00 Uhr

Extrakonzert: Bach und Alain

 

16. Juli 2018, 19:30 Uhr

Bach und Mendelssohn

 

13. August 2018, 19:30 Uhr

Improvisation und Komposition

 

24. September 2018, 19:30 Uhr

Orgel mit Blockflöte

 

9. Dezember 2018, 17:00 Uhr

Extrakonzert: Weihnachtslieder

 

 Die Konzerte werden unterstützt durch:

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Gefördert durch die Willy A. und Hedwig
Bachofen-Henn-Stiftung, Basel

Extrakonzert: Weihnachtslieder

Konzert

Sonntag, 9. Dezember 2018, 17:00 Uhr

Daniel Behle, Tenor
Oliver Schnyder, Klavier
Cosmin Banica, Violine
Benjamin Nyffenegger, Violoncello
Alexander Kuralionok, Akkordeon
Andreas Berger, Percussion
Marco Bartoli, Gitarre
Ekaterina Kofanova, Orgel

"Meine schönsten Weihnachtslieder"

Konzertprogramm

Daniel Behle singt seine Interpretationen von:

  • Maria durch ein Dornwald
  • O Heiland, reiss die Himmel auf
  • Vom Himmel hoch
  • Macht hoch die Tür
  • Ihr Kinderlein kommet
  • Es ist ein Ros entsprungen
  • Tochter Zion
  • O Du Fröhliche
  • Fröhliche Weihnacht überall
  • Lasst uns froh und munter sein
  • Der Weihnachtsmann hat einen Sack
  • Morgen kommt der Weihnachtsmann
  • Morgen Kinder wird‘s was geben
  • Süsser die Glocken nie klingen
  • Kling Glöckchen
  • Glocken rufen zur Weihnacht
  • Kommet, ihr Hirten
  • O Tannenbaum, Du trägst einen grünen Zweig
  • O Tannenbaum (Alexander Krampe)
  • Schneeflöckchen, Weißröckchen
  • Alle Jahre wieder
  • Leise rieselt der Schnee
  • Stille Nacht
Konzertinformationen

Der Sänger und Komponist Daniel Behle, der bereits 2015 in der Peterskirche sein Debüt in seiner neuen Wahlheimat Basel gab und seitdem auf vielen weltberühmten Bühnen in den wichtigsten Tenorpartien zu bewundern war, kehrt zurück in die Peterskirche mit dem Programm ‹Meine schönsten Weihnachtslieder›, das eben bei Sony Classical auf CD herausgegeben worden ist.

Weihnachten ist ein Fest der Ruhe und des inneren Friedens für meine Familie und mich. Ein Moment im Jahr, um sich auf das Wesentliche zu besinnen und Kraft für das Unwesentliche zu sammeln. Zusammen zu musizieren gehört für mich auch in diese Zeit. Als professioneller Musiker sowieso. Kein Weihnachten ohne Bachs Oratorium oder vor einigen Jahren mit entsprechendem Programm und Bläserkollegen auf dem Weihnachtsmarkt ihres Vertrauens. Ich muss allerdings gestehen, dass mir das Motto der heiligen Zeit über die letzten Jahrzehnte zu laut und gross geworden scheint. Der musikalische Event verdrängt das Leise und Kleine. Aus diesem persönlichen Eindruck heraus entstand in fast einem Jahr Vorbereitung das Weihnachtsalbum. Es ist nach „Mein Hamburg“ mein zweites Programm, das komplett von mir bearbeitet und neu komponiert wurde. Zusammen mit einer ganz speziellen sechsköpfigen Besetzung möchte ich den Geist der weihnächtlichen Hausmusik neu aufleben lassen und auf meine Weise kritisch, lachend und wahrhaftig unser Fest der Feste zelebrieren. Und wer jetzt denkt, dass die bekannten Lieder keine Überraschungen bereithalten... Wie sagte schon Wagner: „Kinder, schafft Neues!“ Der Meister spricht, und Behle gehorcht...

Über die Musizierenden
Daniel Behle, Tenor

BehleDaniel Behle ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre und in Konzert, Lied und Oper gleichermassen erfolgreich. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von barocken Meisterwerken über klassische und romantische Musik bis hin zu
Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. 2014 gab er bei den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung von Christian Thielemann sein umjubeltes Rollendebüt als Matteo in Strauss‘ „Arabella“ und wurde daraufhin für die Bayreuther Festspiele 2017 als David in einer Neuproduktion „Die Meistersinger von Nürnberg“ engagiert. Im Sommer 2015 gastierte er als Belmonte („Die Entführung aus dem Serail“) erneut in Aix en Provence, und im Herbst wird er an der Oper Frankfurt mit Erik in „Der fliegende Holländer“ erstmals eine Wagner Partie gestalten. Als Liedsänger fasziniert Daniel Behle seine Zuhörer auch auf CD-Einspielungen. So etwa mit seiner Aufnahme von Bach-Arien sowie seiner Transskription von Schuberts „Winterreise“, die er im Sommer 2013 zusammen mit dem Oliver Schnyder Trio uraufführte. Jan Brachmann schrieb in der „Opernwelt“ vom November 2014: „Den Tenor Daniel Behle kann man schon jetzt [...] zu den Grossen des Fachs zählen.“

Oliver Schnyder

Oliver Schnyder

studierte in der Schweiz bei Emmy Henz-Diémand und Homero Francesch sowie in den USA bei Ruth Laredo (New York) und Leon Fleisher (Baltimore).

Seit dem Gewinn des Großen Preises beim Pembaur-Wettbewerb in Bern (1999) und seinen erfolgreichen Debüts im Kennedy Center of the Performing Arts in Washington D.C. (2000) sowie beim Tonhalle-Orchester unter David Zinman (Orpheum Young Soloists on Stage) tritt er in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas und Asiens auf (u. a. Carnegie Hall, Concertgebouw, Moscow Great Hall, Kölner Philharmonie, Tokio Opera City Concert Hall, Wigmore Hall) sowie bei den Festivals in Luzern, Gstaad, Frankfurt, Schwetzingen, Mecklenburg-Vorpommern, Ruhr oder Garmisch-Partenkirchen. Mit dem Oliver Schnyder Trio (Andreas Janke, Violine, und Benjamin Nyffenegger, Cello) ist er international präsent, wie auch als Duopartner von Musikern wie Daniel Behle, Veronika Eberle, Julia Fischer oder Sol Gabetta.

Für Sony Classical, RCA Red Seal und Telos hat Schnyder Solowerke von Chopin, Schumann und Liszt, Klavierkonzerte von Haydn (Academy of Saint Martin in the Fields, Andrew Watkinson) und Mozart (Camerata Bern, Erich Höbarth), sämtliche Klavierkonzerte von Mendelssohn (Musikkollegium Winterthur unter Douglas Boyd) und Beethoven (Luzerner Sinfonieorchester/James Gaffigan) sowie mit dem OST sämtliche Klaviertrios von Beethoven, Schubert und Brahms eingespielt. 2016 wurde Schnyder wiederholt mit einem Werkjahr des Aargauer Kuratoriums ausgezeichnet. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Klavierreihe Piano District in Baden/Schweiz.

Ekaterina Kofanova

Kofanovawurde 1973 in Minsk (Belarus) in einer musikalischen Familie geboren. Sie erhielt vielseitigen musikalischen Unterricht am Musiklyzeum in ihrer Heimatstadt, das sie 1991 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. 1991 – 1999 studierte Ekaterina Kofanova Musikwissenschaft (u.a. bei Prof. Dr. Inna Barsova) und Orgel bei Prof. Alexei Parschin am Tschaikowsky – Konservatorium in Moskau. Nach ihrer Promotion in Musikwissenschaft erhielt sie einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen staatlichen Philharmonie.
Ekaterina Kofanova setzte ihr Orgelstudium bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg fort, wo sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung sowie ein kirchenmusikalisches Studium abgeschlossen hat. Anfang 2009 wurde sie als Kirchenmusikerin und Leiterin der Konzertreihe an der Friedenskirche in Bern gewählt. Seit März 2016 ist Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche Basel.
Als Organistin übt Ekaterina Kofanova eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Ausserdem ist sie als Kammermusikerin und Chorleiterin aktiv.

George-Cosmin Banica

ist zweiter Konzertmeister im Tonhalle-Orchester Zürich.

Benjamin Nyffenegger

ist stellvertretender Solocellist des Tonhalle-Orchesters. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, Solist bei führenden europäischen Orchestern und Gründungsmitglied des Julia Fischer Quartett und des Oliver Schnyder Trio.

Alexander Kuralionok

ist einer der gefragtesten Konzertakkordeonisten der jüngeren Generation. Von Kindesbeinen an ist er mit der grossen russischen Akkordeontradition aufgewachsen. Kuralionok wurde bei Prof. Dr. Valentin Chaban an Belarusian State Academy of Music in Minsk ausgebildet und schloss sein Diplomstudium mit Auszeichnug ab. Seit 2003 lebt Kuralionok in München. An der Münchner Musikhochschule absolvierte er die Meisterklasse.

Andreas Berger

absolvierte das Schlagzeugstudium am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Seit 1994 ist er Solo-Schlagzeuger im Tonhalle-Orchester Zürich. Konzerttätigkeiten u.a. mit: Münchner Philharmoniker, Orchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Sinfoniker, Orchester National de France, Lucerne Festival Strings, Slokar Posaunen Quartett, Empire Brass, Swiss Brass Consort.

Marco Bartoli

studierte unter anderem an der Basler Musikakademie Gitarre und tritt in ganz Europa als Solist auf. Gegenwärtig wirkt er als Lehrer für klassische Gitarre an der Musikschule Allschwil.

Eintritt frei, Kollekte

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