Verein Orgelmusik St. Peter

Konzerte 2018


16. April 2018, 19:30 Uhr

Norddeutsche Orgelkunst

 

21. Mai 2018, 19:30 Uhr

Orgel und Harmonium

 

18. Juni 2018, 19:30 Uhr

Orgel mit Kantate

 

1. Juli 2018, 17:00 Uhr

Extrakonzert: Bach und Alain

 

16. Juli 2018, 19:30 Uhr

Bach und Mendelssohn

 

13. August 2018, 19:30 Uhr

Improvisation und Komposition

 

24. September 2018, 19:30 Uhr

Orgel mit Blockflöte

 

9. Dezember 2018, 17:00 Uhr

Extrakonzert: Weihnachtslieder

 

 Die Konzerte werden unterstützt durch:

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Gefördert durch die Willy A. und Hedwig
Bachofen-Henn-Stiftung, Basel

Orgel im Dialog mit Kantate

Konzert

Montag, 18. Juni 2018, 19:30 Uhr

Miriam Feuersinger, Sopran
Cosimo Stawiarski, Violine
Ekaterina Kofanova, Orgel

Werke von Telemann, Buxtehude, Händel, Hanff

Konzertprogramm

Georg Philipp Telemann
1681 – 1767

„Schmückt das frohe fest mit Maien“, TVWV 1:1256, TVWV 1:1256
Kantate zum 9. Sonntag nach Trinitatis aus dem Harmonischen Gottesdienst (1725/26)

Dietrich Buxtehude
1637 – 1707

„Singet dem Herrn ein neues Lied“, BuxWV 98
Geistliches Konzert

Georg Friedrich Händel
1685 – 1759

„Süße Stille, sanfte Quelle“, HWV 205
aus den Neun Deutschen Arien

Johann Nikolaus Hanff
1663 – 1711/12

„Ich will den Herrn loben allezeit“
Geistliches Konzert

Georg Philipp Telemann
1681 – 1767

„Das Wetter rührt mit Strahl und Blitzen“, TVWV 1:199
Kantate zum 9. Sonntag nach Trinitatis aus dem Harmonischen Gottesdienst (1725/26)

Über die Musizierenden
Miriam Feuersinger

FeuersingerDie aus Österreich stammende Echo-Klassik-Preisträgerin Miriam Feuersinger (Sopran) entdeckte bereits als Kind ihre Liebe zum Gesang. So setzte sie nach umfassender musikalischer Bildung an der Musikschule ihrer Heimatstadt Bregenz ihre professionelle Gesangausbildung am Landeskonservatorium Feldkirch/A fort und wechselte anschließend an die Musikhochschule Basel in die Klasse von Prof. Kurt Widmer, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss.
Ihre große Liebe gilt musikalisch und inhaltlich dem Kantaten- und Passionswerk von J.S. Bach, worauf auch eine rege internationale Konzerttätigkeit schliessen lässt. Seit 2014 initiiert sie zusammen mit dem Cellisten Thomas Platzgummer die Reihe „Bachkantaten in Vorarlberg“. Weitere schöne Schwerpunkte ihres musikalischen Schaffens liegen in dem breiten Spektrum der geistlichen Musik vom Barock bis hin zur Spätromantik sowie im Liedbereich.
Die Sopranistin musiziert mit renommierten Musikern wie Rudolf Lutz, Ton Koopman, Vázlav Luks, Peter Kooij, Jörg-Andreas Bötticher und Laurent Gendre, sowie Barockensembles und Barockorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, La Cetra, Les Cornets Noirs, Capricornus Consort Basel, L‘Arpa Festante, Il Concerto Viennese, Concerto Stella matutina und Capriccio Basel, um nur einige zu nennen.
Für ihre aktuelle Solo-CD mit Sopran-Kantaten von Christoph Graupner wurde sie mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik 2/2014“, dem „ECHO Klassik 2014“ und dem „Prix plus 2015“ ausgezeichnet und für den „European Classic Music Award 2015“ nominiert. Mehr Informationen zu aktuellen Konzerten und CD-Aufnahmen sind auf ihrer Homepage zu finden.

Cosimo Stawiarski

Stawiarskigeboren in Italien, studierte Barockvioline bei Chiara Banchini an der Schola Cantorum Basiliensis und bei Lucy van Dael am Sweelinck Konservatorium Amsterdam sowie Musikwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Seinen Arbeitsschwerpunkt bildet die Erforschung und Aufführung nord- und mitteldeutscher Musik des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts.
Cosimo Stawiarski arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie Akadêmia, dem Hassler Consort, dem Orlando di Lasso Consort oder La Cetra Basel und mit Dirigenten wie Jordi Savall, Ton Koopman, Konrad Junghänel, Anthony Rooley, Hermann Max, Frieder Bernius, Michel Corboz, Geoffrey Lancaster. Seine Konzerttätigkeit führte Cosimo Stawiarski in nahezu alle europäischen Länder sowie in die USA, nach Argentinien, Kolumbien, Bolivien und Brasilien.

Ekaterina Kofanova

Kofanovawurde 1973 in Minsk (Belarus) in einer musikalischen Familie geboren. Sie erhielt vielseitigen musikalischen Unterricht am Musiklyzeum in ihrer Heimatstadt, das sie 1991 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. 1991 – 1999 studierte Ekaterina Kofanova Musikwissenschaft (u.a. bei Prof. Dr. Inna Barsova) und Orgel bei Prof. Alexei Parschin am Tschaikowsky – Konservatorium in Moskau. Nach ihrer Promotion in Musikwissenschaft erhielt sie einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen staatlichen Philharmonie.
Ekaterina Kofanova setzte ihr Orgelstudium bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg fort, wo sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung sowie ein kirchenmusikalisches Studium abgeschlossen hat. Anfang 2009 wurde sie als Kirchenmusikerin und Leiterin der Konzertreihe an der Friedenskirche in Bern gewählt. Seit März 2016 ist Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche Basel.
Als Organistin übt Ekaterina Kofanova eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Ausserdem ist sie als Kammermusikerin und Chorleiterin aktiv.

Eintritt frei, Kollekte

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