Zum Hauptinhalt springen

Orgelmatinée III

  • Konzert Headerbild:
  • Short Text: Galanterien zum Bummelsonntag
  • Datum: 01.03.2026 23:45
  • Zeiten: 11.15 - 11.45 Uhr
  • Introtext:

    Markus Schwenkreis, Orgel

    Werke von J.S. Bach, Kittel, Knecht, Schwenkreis und Vogt

  • Konzertprogramm:
    • Komponist:

      C. P. E. Bach
      (1714 – 1788)

      , Werk:

      Sonate in g-Moll Wq 70/6:
      Allegro moderato – Adagio – Allegro 

    • Komponist:

      Markus Schwenkreis
      (*1970)

      , Werk:

      Variationen über «Z’Basel am mym Rhy» 

    • Komponist:

      Johann Christian Kittel
      (1732 – 1809)

      , Werk:

      Präludium Nr. 15 G-Dur
      aus: Grosse Präludien für die Orgel, Leipzig ca. 1805)

    • Komponist:

      Martin Vogt
      (1781 – 1854)

      , Werk:

      Andante C-Dur

    • Komponist:

      Justin Heinrich Knecht
      (1752 – 1817)

      , Werk:

      Rondo G-Dur
      (aus: Vollständige Orgelschule, Leipzig 1795–1798)

  • Home Headerbild:
Über den Interpreten

Schwenkreis FotoMarkus Schwenkreis studierte zunächst Kirchenmusik am Leopold-Mozart-Konservatorium der Stadt Augsburg (Orgel bei Karl Maureen). Sein Interesse für die Alte Musik zog ihn 1994 nach Basel, wo er 1998 an der Schola Cantorum Basiliensis (Orgel bei Jean-Claude Zehnder, Improvisation bei Rudolf Lutz) die Diplomprüfung ablegte und im Anschluss daran Theorie der Alten Musik studierte. Er ist Preisträger des Internationalen Orgelwettbewerbs NDR-Musikpreis 2000 und des 13. Paul-Hofhaimer-Wettbewerbs der Stadt Innsbruck 2001.

Seit Beginn seines Studiums in Basel ist Markus Schwenkreis Organist an der Hl. Kreuz-Kirche in Binningen und seit 2012 Organist an der historischen Silbermann-Orgel des Doms zu Arlesheim. An der Schola Cantorum Basiliensis unterrichtet er Theorie der Alten Musik und betreut, als Mitglied der „Forschungsgruppe Basel für Improvisation“, eine Klasse für Improvisation auf historischen Tasteninstrumenten. Das von ihm herausgegebene „Compendium Improvisation“, eine Publikation zur Improvisation in Stilen des 17. bis 18. Jahrhunderts, ist Anfang 2018 im Schwabe-Verlag erschienen.
Von 2022 bis 2024 widmete sich Markus Schwenkreis gemeinsam mit David Blunden und einigen Gastorganisten einer Gesamtaufführung des Bach’schen Orgelwerks auf der Arlesheimer Silbermann-Orgel (www.bach-im-dom.ch).

Eintritt frei, Kollekte

Orgelmatinée II

  • Konzert Headerbild:
  • Short Text: Hochbarock
  • Datum: 01.02.2026 16:59
  • Zeiten: 11.15 - 11.45 Uhr
  • Introtext:

    Josef Laming, Orgel

    Werke von J. S. Bach und D. Buxtehude

  • Konzertprogramm:
    • Komponist:

      Johann Sebastian Bach
      1658 - 1750

      , Werk:

      Präludium a-Moll BWV 543/1
      Sonate III d-Moll BWV 527:
      Andante – Adagio e dolce – Vivace 

    • Komponist:

      Dietrich Buxtehude 
      1637 – 1707

      , Werk:

      Canzona C-Dur BuxWV 166

    • Komponist:

      Johann Sebastian Bach

      , Werk:

      Herr Gott, nun schleuß den Himmel auf BWV 617
      Fuge a-Moll BWV 543/2

  • Home Headerbild:
  • Home Teaser:

    Dies ist ein HomeTeaser Tet zur Orgelmatinee II

Zum Programm

Viele Hörerinnen und Hörer erkennen in Bachs Präludium und Fuge in a-Moll sofort das „Bachische“: die Moll-Tonalität, die kunstvollen Sequenzen, die dichten rhythmischen Strukturen und die gross angelegte architektonische Gestaltung. Hier erscheint Bach in seiner streng barocken Gestalt. Die dritte Triosonate in d-Moll verdeutlicht hingegen Bachs Hinwendung zum neuen „galanten“ Stil, besonders im zweiten Satz. Buxtehudes Canzona in C-Dur gehört weniger zur Tradition der grossen Präludien, die Bach inspirierten, sondern nähert sich Buxtehudes Kammermusik: leicht, rhythmisch energiegeladen und mit manchmal überraschenden Wendungen. Der Text des Chorals „Herr Gott, nun schleuss den Himmel auf“ ist ein typisches Beispiel lutherischer Frömmigkeit: Er bringt die Lebensmüdigkeit und die Sehnsucht nach dem Himmel zum Ausdruck, und der dritte Vers nimmt Bezug auf das Nunc dimittis: „Lass mich nur, Herr, wie Simeon, in Frieden zu Dir fahren.“

Über den Interpreten

Josef LamingJosef Laming ist ein britischer Organist und Cembalist, der in Basel lebt. Für sein Wirken erhielt er unter anderem den 21. Paul-Hofhaimer-Preis der Stadt Innsbruck, den ersten Preis des Daniel-Herz-Orgelwettbewerbs sowie den Förderpreis der Hans-Balmer-Stiftung. Er ist Mitbegründer und Cembalist des Ensembles The Levée, dessen Debüt-CD mit neu entdeckten Violinsonaten des französischen Theoretikers Denis Delair im April 2025 erschienen ist. Neben seiner Tätigkeit als freischaffender Continuo-Spieler sowie als Korrepetitor an der Schola Cantorum Basiliensis wirkt er als Organist im Kloster Mariastein. Dort leitet er das Ensemble ad·petram.

Eintritt frei, Kollekte

Orgelmatinée I

  • Konzert Headerbild:
  • Short Text: Drei Könige aus dem Morgenland
  • Datum: 04.01.2026 17:21
  • Zeiten: 11.15 - 11.45 Uhr
  • Introtext:

    Ekaterina Kofanova, Orgel

    Werke von J. S. Bach, Buxtehude, Dupré und Boëllmann

  • Konzertprogramm:
    • Komponist:

      Dietrich Buxtehude
      1637 - 1707

      , Werk:

      Präludium in C BuxWV 137 

    • Komponist:

      Johann Sebastian Bach
      1685 - 1750

      , Werk:

      Choralbearbeitung „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ G-dur BWV 663 (aus den „Leipziger Chorälen“)

    • Komponist:

      Marcel Dupré
      1886 - 1971

      , Werk:

      Nativité aus der „Symphonie Passion“

    • Komponist:

      Léon Boëllmann
      1862 - 1897

      , Werk:

      Finale - Marche (aus der 2. Suite)

  • Home Headerbild:
  • Home Teaser:

    Dies ist ein Teaser für die Orgelmatinee I

Zum Programm

Am ersten Sonntag des Jahres widmet sich das Programm der zu Ende gehenden Weihnachtszeit und schafft einen musikalischen Ausblick in das neue Jahr. Wie ein roter Faden werden uns Werke von Dietrich Buxtehude durch dieses Kirchenjahr begleiten. Den Auftakt macht das festlich-fröhliche Präludium in C, in den verschiedene Klangfarben der Orgel zur Geltung kommen. Buxtehude zählt zu den wichtigsten Vertretern der norddeutschen Orgelschule; in der Marienkirche in Lübeck pflegte er die Kirchenmusik nicht nur im liturgischen Rahmen, sondern gründete auch die Abendmusiken – die erste öffentliche Konzertreihe in einer Kirche – und schuf hiermit eine Tradition, die bis heute tausendfach fortgeführt wird.
Johann Sebastian Bach (der in seinen jüngeren Jahren Buxtehude besucht und viel von ihm gelernt hatte) komponierte mehrere höchst kunstvolle Bearbeitungen über das berühmte Luther-Lied „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr“, das sich auf das Jubel der Engel in der Weihnachtsnacht bezieht.

Am Ende der Weihnachtzeit steht Epiphanias, oder auch das Dreikönigsfest. In der „Nativité“ des französischen Komponisten Marcel Dupré kann man die durch die Wüste stapfende Karawane hören; als Leitstern dient den Königen das bekannte Lied „Adeste fideles“. In dem Marche von Lèon Boëllmann klingt ein fröhlicher Jahrmarkttrubel an und deutet schon die in ein paar Wochen beginnende Fasnacht an.

Am Schluss seien Sie herzlich zum Kaffee und Dreikönigskuchen eingeladen!

Über die Interpretin

Ekaterina Kofanova, Orgel

IMG 7035 Klein quadratwurde 1973 in Minsk (Belarus) in einer musikalischen Familie geboren. Sie erhielt vielseitigen musikalischen Unterricht am Musiklyzeum in ihrer Heimatstadt, das sie 1991 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. 1991 – 1999 studierte Ekaterina Kofanova Musikwissenschaft (u.a. bei Prof. Dr. Inna Barsova) und Orgel bei Prof. Alexei Parschin am Tschaikowsky – Konservatorium in Moskau. Nach ihrer Promotion in Musikwissenschaft erhielt sie einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie.
Ekaterina Kofanova setzte ihr Orgelstudium bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg fort, wo sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung sowie ein kirchenmusikalisches Studium abgeschlossen hat. Anfang 2009 wurde sie als Kirchenmusikerin und Leiterin der Konzertreihe an der Friedenskirche in Bern gewählt. Seit März 2016 ist Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche Basel.
Als Organistin übt Ekaterina Kofanova eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Außerdem ist sie als Kammermusikerin und Chorleiterin aktiv.

Eintritt frei, Kollekte

Unsere Sponsoren 2026